Dienstag, 7. September 2010

Anreise

Grandioser Auftakt: In Kopenhagen gelangten wir aufgrund von zu großer Verspätung (!) in das unglaubliche Privileg, in der Klasse „Economy Extra“ Plätze zu Erlangen (Chris ausgenommen :-(), Beinfreiheit deluxe, das A-Team im Bildschirm, sowie alkoholische Wachmacher sorgten für einen völlig überraschenden Luxus-Flug!

Economy Extra!!
Anschließend mussten 10 Stunden Bangkok-Aufenthalt hinter sich gebracht werden. Erster Eindruck: Klimaanlagen auf Hochdruck. Nach dem Verlassen des Zuges, zeigte sich auch augenscheinlich warum: Ein Schwall von Heißluft wehte uns entgegen, enormer Kontrast! Sobalds in die nächste Straßenbahn ging, war es wieder schweinekalt. Nicht gerade der Gesundheit förderlich. Während der Zugfahrt ins Zentrum prägten Sümpfe, erbärmliche Buden und witzig anzusehende Brückenkonstruktionen die Landschaft. Die Einkaufszentren waren dann überraschend stark von Schickimicki-Lokalen, -Boutiquen und -menschen geprägt.  



Jedes brandheiße Tech-Gadget war dort zu entdecken und eine schräge thailändische Variante von DSDS wurde im Foyer veranstaltet (klassischer WTF-Moment). Die Stadt selbst war durch eine, sagen wir schmeichelhaft, „abwechslungsreiche“ Geruchskulisse geprägt: Süß-saure Duftwolken wechselten fliegend über in das 'charmante' Odeur von verwesendem Fisch und ähnlichem Ekel-Material. Vom Edel-Edel-Gigantomanie-geprägten Einkaufstempel ging es dann in die Feilscher-Märkte, wo einem 'edle Markenware zu unschlagbaren Preisen' :-) angeboten wurde (Tipp: Brieftaschen fest umklammern!). Nach engagiertem Feilschen wurden noch mehrere T-Shirts erstanden, während man sich gleichzeitig der unnachgiebigen Sextourismus-Keiler (siehe Spruch des Tages unten) erwehren musste.

Nach einer erfolgreichen Shoppingtour in Patpong, checkten wir wieder am Flughafen ein. Da die Dame am Schalter weder mit unseren Reiseunterlagen noch mit dem „hinterlegten“ Pass was anfangen konnten, holten wir uns dieses kurz vor der Passkontrolle doch wieder zurück. Im nachhinhein stellte sich ohnehin heraus, dass Pass und Planungsunterlagen für die weitere Reise sehr hilfreich waren!!!

Danach ging es weiter nach Melbourne. Zwar nicht ganz so komfortabel, aber dennoch thrombosefrei! ;-)

Spruch des Tages: „Pussy Ping Pong?“ (irgend a thailändischer Typ)

2 Kommentare:

  1. Oh die Plätze im Flieger sehn schick aus =)

    Das mit dem gewöhnungsbedürftigen "Aromenmix" und den ständigen Klimashocks, sobald man irgendwas betritt in Bangkok kommt uns bekannt vor! Wenn es geregnet hat ist es sogar noch schlimmer, wir mussten einmal sogar umdrehen aufgrund von Würgereiz... Aber man muss halt mal dort gewesen sein^^

    Zum shoppen ist BKK ja der Wahnsinn! Uns wurden keine Pingpong Shows angeboten, aber wir waren ja auch nicht im Rotlichtviertel einkaufen *rofl*

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